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Kampf gegen Hundehandel  51.000 Unterschriften gegen illegalen Hundehandel
„VIER PFOTEN überreicht 51.000 Unterschriften gegen illegalen Hundehandel
Bundesministerium muss strengere Einfuhrbestimmungen erlassen

Mit der Übergabe von 51.000 Unterschriften unterstreicht die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN heute im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ihre Forderung nach deutlich strengeren Einfuhrbestimmungen für Hundewelpen. Die Unterschriften werden um 13.00 Uhr Ministerialdirektor Bernhard Kühnle überreicht.

„Der Handel mit billigen Hundwelpen aus Osteuropa ist ein boomender Markt,“ erklärt Markus Pfeuffer, Kampagnenleiter von VIER PFOTEN. „Besonders seit der Schengen-Erweiterung werden illegal eingeführte Welpen durch die fehlenden Grenzkontrollen äußerst selten entdeckt.“

VIER PFOTEN fordert Bundesminister Seehofer dazu auf, das vorgeschriebene Mindestalter von Welpen bei der Ein- und Ausreise von 8 auf 16 Wochen heraufzusetzen. Mit dieser Maßnahme würde der grenzübergreifende Handel mit Welpen automatisch eingedämmt, denn die Nachfrage nach Tieren in diesem Alter ist nur gering. Außerdem ist erst ab der 16. Woche die Grundimmunisierung gegen Tollwut abgeschlossen.

Um die Kontrollmöglichkeiten der Behörden bei der Einfuhr von Welpen weiter zu erhöhen, fordert VIER PFOTEN auch eine Sensibilisierung und Schulung der Grenzbeamten sowie die Einführung einer national gültigen Chip- und Registrierungspflicht für alle Hunde und ihre Halter. Außerdem muss das Strafmaß bei Vergehen gegen die Ein- und Ausfuhrbestimmungen von Hunden deutlich angehoben werden.

Ein großer Teil der illegal eingeführten Welpen stammt aus Massenzuchten in Polen, Tschechien und Ungarn und gelangt über Zwischenhändler nach Deutschland. Viele der Tiere sind bereits krank, unterernährt und verhaltensgestört, wenn sie an den Verkaufsplätzen ankommen. Zu früh von ihrer Mutter getrennt und nicht ausreichend gegen Tierseuchen geimpft überleben sie häufig nicht. Hinzu kommen katastrophale Transportbedingungen, unter denen die Welpen nach Deutschland gelangen.“

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/17477/1161896/vier_pfoten_stif…

Presserückfragen sowie Bilder von der Unterschriftenübergabe im BMELV:

Beate Schüler, Pressesprecherin
VIER PFOTEN
Tel.: 040/399 249 -66
E-Mail: beate.schueler@vier-pfoten.org

3 Antworten zu “News”

  1. Susanna sagte

    Habe selbst so einen Labradorwelpen aus Unwissenheit gekauft. Heute würde ich nicht mal im Traum daran denken einen Hund aus der Tierhandlung zu kaufen.
    Der kleine Welpe war nur einen Tag bei uns, als er anfing zu erbrechen und einen weissen , schleimigen Durchfall bekam, der erbärmlich gestunken hat. Wir zum Tierarzt , Diagnose : Pavo ( Virus an dem die meisten Welpen sterben). Der Mann in der Tierhandlung meinte dass könnte nicht sein und wollte davon nichts wissen.
    10 Tage lag unser Welpe Hugo im Hospital am Tropf und es sah zwischenzeitlich ganz schlecht für ihn aus. Aber er hat es geschaft. Genau nach 5 Monaten haben wir festgestellt , dass er starke Schmerzen beim laufen hat. Dysplasi. Ohne OP hätte der Hund ca. 2 Jahre zum Leben gehabt und das nur mit starken Schmerzmitteln. Wir haben ihm dann mit 8 Monaten beide Hüften operieren lassen. Es war für den Hund ein sehr langer Proszess bis er wieder Schmerzfrei laufen konnte. Er hat immer noch einen sehr empfindlichen Darm, dass sind Schäden von dem Virus und bei Wetterumschwung merkt er seine Hüften.
    Ich habe daraus gelernt und werde diesen Handel mit Welpen aus Osteuropa nicht mehr unterstützen. Hugo kommt übrigens aus Ungarn.

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