Tierheim Triple A Spanien-Marbella

Das Leben der Tiere im Tierheim von Marbella

Archiv für die Kategorie ‘Dog Tales’

Triple A Hund als Lebensretter

Verfasst von tripleamarbella am Mai 4, 2008

 

Tina kam als Sonderfall nach Deutschland. Sie hatte eine kaputte Kniescheibe, die wir durch Spenden mitfinanziert hier in Deutschland erfolgreich operieren konnten. Aber auch Ojo war ein Sonderfall. Der kleine Kerl hat nur ein Auge, was mit dem anderen passiert war, weiß leider nur die Vergangenheit in Spanien. Beide kamen in die gleiche Pflegestelle und konnten dort die Pflegeeltern verzaubern. Sie entwickelten sich zusammen zu einem tollen Team, wofür ihr Besitzer nun doppelt stolz darauf ist. Ein Brand brach aus und als sich das Schlafzimmer sich immer mehr mit Rauch zuzog, was eine brenzlige Situation (Rauchvergiftung) ist, waren sie wieder ein Team: Sie weckten Herrchen und bewahrten ihn so vor evtl. schlimmen Folgen. Ja die Podis, die Spanier …. was sollen wir sagen? Wir sind stolz auf sie – auf unsere zwei RETTER!

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Triple A Gringa und Thomas haben ein neues Zuhause

Verfasst von tripleamarbella am April 29, 2008

Hallo,

dass hier sind Gringa und Thomas. Thomas kam als Welpe zu uns, niemand wollte ihn haben. So ist er bei uns groß geworden, und das ist eigentlich das Schlimmste, denn dann lernen die Hunde nie etwas anderes kennen und haben überhaupt keinen  Bezug zu Menschen. Zum Glück ist das bei Thomas nicht der Fall und er ist trotzdem ein ganz glücklicher Hund geworden. Trotzdem haben wir uns für ihn ein Zuhause gewünscht.Gringa wurde bei uns von ihrem Besitzer abgegeben. Er wollte sie nicht mehr haben. Das passiert ganz oft, wenn die Hunde keine Welpen mehr sind und dann plötzlich richtig viel Arbeit machen und erzogen werden muessen. Dann wird es den meisten zuviel und geben die Hunde dann ab. Bei Gringa muss man noch sagen, dass die Leute sie als Wachhund wollten, und dafür ist sie überhaupt nicht zugebrauchen , weil Gringa möchte nur Schmusen und keinWachhund sein. Sie ist auch hier bei uns ständig von anderen Hunden attakiert worden, weil sie sich nicht verteidigt hat und überhaupt nicht dominat ist. Bei sovielen Hunden hat sie sehr glitten und wir waren sehr froh als Tierschützer aus Deutschland beiden helfen wollten.

Unsere  Flugpatin Klaudia hat beide letzte Woche besucht und mir diese Bilder geschickt. Vielen Dank.

 

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Tierheim Spanien-Andalusien-Marbella

Verfasst von tripleamarbella am April 17, 2008

Im folgenden möchten wir Ihnen einen Bericht nicht vorenthalten, über                  
Eindrücke einer Pflegestelle über das Tierheim in Spanien. Die Pflegestelle
plante den Jahresurlaub und das Ziel war nach der regelmäßigen Beschäftigung
mit den spanischen Hunden bald klar – Malaga. Natürlich war dann ein Besuch
im Tierheim mit eingeplant. Für Außenstehende, Bewerber für einen der Hunde,
aber auch allen anderen ist das sicher alles kaum vorstellbar. Wie geht es
den Hunden dort wohl, die man sonst nur auf einem Foto sieht. Wie schön,
wenn man dann Eindrücke von Menschen bekommen kann, wie diese das Leben der
Hunde in Spanien beurteilen. Hier der Bericht des Besuches.
Hallo,
muss mich erstmal hier sortieren:-)) Ganz schön kalt hier… Wie  geplant,war ich während unserer Reise durch Andalusien auch bei dem  Tierheim, für das Jannadogs sich in Deutschland engagiert, da ich mir das  alles mal genau anschauen wollte. Also folgten wir der Wegbeschreibung von
Triple A und zunächst waren wir ziemlich sicher,dass wir uns verfahren hatten. Man fährt von einer normalen Strasse auf so eine Rumpelstrecke und quasi an einer Mülldeponie vorbei und wenn man dann einen Berg
hinaufwackelt, da denkt man: Nee.Hier kommt nichts mehr. Tja,und DA ist dann der Eingang zum Tierheim. Irgendwie drängten sich Gedanken wie  „lebloser Müll“ da und die „Wegwerftiere“ hier. Ich wußte nämlich schon  von der Pflegestellenbetreuung,dass längst nicht alle Tiere hier immer Strassentiere waren,sondern dass man sich hier in Spanien sehr gerne Welpen anschafft und sie,wenn sie nicht mehr klein und süß sind, quasi „weggeworfen“, ausgesetzt, zurückgebracht werden. Als ich das Gelände betrat,bekam ich dann auch wirklich einen kleinen Schock. Die Hunde, alle total aufgeregt, bellten alle gleichzeitig los und stürmten an die Zäune der Gehege. Auf dem Gelände liefen auch ein paar Hunde frei rum,was die in den
Käfigen auch wieder aufregte, plus ich als fremde Person.Und da es regnete,konnten sie nicht so in die größeren Freigehege und alles war schon ziemlich eng und voll und STRESS pur für die ganze Truppe. Alle wollten unbedingt gestreichelt werden, nicht einer hat nach mir geschnappt,nur gegenseitig waren sie furchtbar eifersüchtig und gerade die scheueren Hunde kamen erst gar nicht zum Zug.Ich dachte:“Wer hier
arbeitet muss eigentlich Nerven wie Drahtseile haben. Und dann lernte ich erstmal Bettina kennen, die dort das Tierheim und die Hunde – speziell die Katzen betreut. Bettina hatte allerdings kaum Zeit, da an dem Tag Katzen reisefertig gemacht werden mussten. Hilfe bekam ich dann von einer Praktikantin, Nadja. Sie studiert und möchte Tierärztin werden. So eine ehrenamtliche Aushilfe in einem spanischen Tierheim ist dort absolut Gold wert, aber sicher auche eine gute Praxisübung, denn da gibt es immer was zu tun. Sie hatte ein bisschen Zeit für mich. Mein Mann saß lange bei unserem schlafenden Sohn im Auto und kam nur kurz gucken. Er hat es aber nicht lange ausgehalten. Ihm hat der Gestank zugesetzt und ausserdem konnte er das viele Hundunglück nicht so gut aushalten. Ich hab mich schnell an den Gestank gewöhnt (das“Spritzwasser“,das durch die Hundepfoten bis ins Gesicht spritze…na ja,schön ist das nicht, aber die ganzen Nasen,die sehnsüchtig gestreichelt werden wollten, – da konnte ich den Ekel schnell vergessen und hab einfach ein versucht zu streicheln. So viel liebe Wesen.

In der Welpenstube war auch viel los, es gibt schon wieder Welpen,Welpen, Welpen. Bettina meinte, leider schaffen es nicht alle Welpen vier Monate alt zu
werden. Ich bin ein paar Stunden dort geblieben und hab einfach versucht, nicht im Weg zu sein und alle Hunde mal ein bisschen zu kraulen. Zwischendurch kam mal die Sonne raus,alle dösten ein bisschen vor
sich hin, bis wieder das Tor aufging und weitere Fremde erschienen. Da ging das ganze bellen und sich aufregen wieder von vorne los.Mit schwerem Herzen bin ich dann wieder ins Auto gestiegen und hab mir vorgenommen,diese Eindrücke für alle zu schildern(denn auch ich weiß,wie schwer es ist einen
Hund nur nach Foto auszuwählen). Ich bin nach diesem Besuch sicher, dass sie es alle verdient haben, eine zweite(vielleicht sogar die erste) Chance zu kriegen. Strassenhunde haben wir eignetlich immer mal wieder gesehen. Jedesmal war da für uns die Frage, soll man das Tier einfangen, zu Triple A
bringen, oder hat es vielleicht doch ein Zuhause (auch wenn es nicht danach aussieht)?
Noch schlimmer war es, Hunde zu erleben, die von ihren Besitzern wohl nur zur Jagd rausgeholt werden,ansonsten aber ein schlimmes Dasein an der Kette fristen. Diese Hunde waren oft in Gruppen aber doch jeder an seiner Kette, manchmal ohne jeglichen Schutz vor Sonne oder Regen. Die haben sich
stundenlang die Seele aus dem Leib gebellt. Und das war weit schlimmer als die Strassenhunde,die wenigstens ihre Freiheit hatten. Es hat mir richtig wehgetan mir vorzustellen,wie so ein Leben für einen Hund sein muss.
Am letzten Tag des Urlaubes lernten wir dann auch näher kennen wie es Hunden ergeht, die sich auf der Straße durchschlagen. Am Strand von Maro, eine ganz kleine Bucht östlich von Nerja (östlich von Malaga) lernten wir eine der Straßenhunde kennen. Eine traumschöne liebe Podenka. Laut
Restaurantkellner trieb sie sich erst seit 2 Wochen da rum. Er gibt ihr abends Reste zu fressen. Sie war so lieb, hat mit uns auf der Decke im Schatten gelegen. Hunger hatte sie nicht, nur unser Wasser hat sie
getrunken. Der Kellner hat gesagt, ich kann sie mitnehmen, aber ich musste ca. 2 Stunden später am Flughafen einchecken. Er war sehr nett, er füttert sie auch, aber ich konnte nicht genug spanisch um wirkliche Verständigung zu erlangen. Er füttert sie weiter, aber ich frag mich immer noch, ob ich bei
Triple A hätte Bescheid sagen sollen. Es ist halt schon weit weg von denen, aber vielleicht kennen die ja in der Gegend auch noch Tierschützer. Es gibt da keine Hundefänger hat der Kellner gemeint. Sie lag da im Schatten, nicht hungrig. Hat mit einer riesen Heuschrecke gespielt. Als wir gingen ist sie noch mal aufgestanden und hat sich streicheln lassen. Halten sie mich nicht für verrückt, aber ich hab sie gefragt, ob ich sie mitnehmen soll, und sie hat sich streicheln lassen und dann wieder hingelegt. Wär sie mir hinterher gekommen, ich hätte es nicht übers Herz gebracht sie da zu lassen. Aber so wußt ich nicht, ob das richtig wäre. Der Kellner meinte übrigens es seien 2 Hunde (falls ich das richtig verstanden hab) aber ich hab nur einen gesehen. Mein Mann war auch total berührt von der Begegnung. Sie war völlig lieb, mein Sohn ging sogar mal auf sie zu als sie im Schatten lag, sie lag so, dass sie nicht ausweichen konnte und sie war total relaxed.

Im Tierheim habe ich sogar auch ein paar Hunde wiedererkannt, die ich
bereits auf der Internetseite per Foto gesehen hatte. Das war schon komisch,
irgendwie ein bisschen als ob man die Hunde kennt;-) Eine ältere
Spanielhündin machte einen sehr lieben zurückhaltenden Eindruck! Und ich
glaub,diese kleine rauhaarige Welpin – die war ein Mordsfeger;-))) Ganz
aufgeweckt und frechsüß. Dann war da noch so ein kleiner Podenkojunge, der
hatte so Jack Russel-Größe, der war auch sooo süß. Ach mein Gott, da waren so
viele tolle Hunde, große, kleine, und sie haben Recht, die größeren, die
wirken oft ruhiger und lieber als die kleinen Feger.

Jetzt reichts aber für heute. Sorry fürs zuvielschreiben, aber das war alles
so beeindruckend/aufregend. Ich hab mich jedenfalls noch mehr in diese Hunde
verliebt …..

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Die traurige Geschichte von einem billigen Hund

Verfasst von tripleamarbella am April 9, 2008

“Die traurige Geschichte von einem billigen Hund 

Dies ist die Geschichte von Lea, einem Hund, der von illegalen Hundehändlern stammt. Hunde von Züchtern kosten zwischen 600-1500 Euro . Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen, bezahlen Sie nur 200-500 Euro. Doch die Folgekosten sind viel höher als der Preis eines Welpen, den Sie bei einem guten Züchter kaufen.

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber Sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, das sie jetzt endlich Geld wollten und das, das Geschrei meiner Schwester und mir Ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.

Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche – wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen um uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen ,die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen Oh, sind die süß, ich will eines, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt , wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie Sie am Morgen aus dem Käfig nahmen, sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k. Dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alldem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut bei jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund seien, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es genetisch und nichts zu machen. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzt Nacht war es schlimmer als he und je .Ich konnte nicht einmal aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist Los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht Des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich……Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften wedeln und einem kleinem schnuffeln. Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

LEA”

1999
J. Ellis – bewilligte Übersetzung von E. Wittwer
Dieser Text kann und soll weiter verbreitet werden, damit sich all die Leute Gedanken machen, die einen billigen Hund erwerben wollen

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Eine Wahre Geschichte

Verfasst von tripleamarbella am April 3, 2008

 

Es war einmal ein Galguero, der mehrere Hunde besaß, die er regelmäßig für die Jagd einsetzte.Letzten Winter entschloss er eines Tages, dass einer dieser Hunde ihm nicht mehr gefiel. Der Hund erfüllte seine Anforderungen nicht. Vielleicht war er nicht schnell genug, wir wissen es nicht. Der Hund musste eben weg, Punkt. In dieser Gegend wurden die ausrangierten Galgos am Ende der Jagdsaison von einem großen Lieferwagen eingesammelt und zu Scooby gebracht. Aber die lokale Verwaltung hat entschieden, den Lieferwagen nicht mehr zu bezahlen. Wir haben keine Ahnung, warum. Also müssen die Galgueros ihre Hunde selbst zu Scooby bringen. Und wenn sie es nicht tun, wissen wir alle, was mit den Hunden passiert, oder?

 

Nehmen wir zum Beispiel den Galguero in unserer Gechichte. Er sagte seiner Schwester, die sich stets in liebevoller und fürsorglicher Weise um seine Hunde kümmert, dass er diesen Hund erschießen werde. Ganz einfach ist das, einfacher als vom Stuhl zu fallen. Der Hund passt mir nicht mehr, also erschieße ich ihn. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, liebt die Schwester die Hunde. Schließlich überzeugte sie ihren Bruder, den Hund zu Scoby zu bringen. Es fiel ihm nicht leicht, denn, nun ja, der Mann ist ein Jäger, er schießt  gerne. Aber seine Schwester gab nicht auf, und schließlich gab er nach und sein Einverständnis, dass sie den Hund zu Scooby bringt.

 

Und dann kam sie, mitTränen in ihren Augen entließ sie diesen wunderschönen Galgo in die Obhut von Scooby. Das war der glücklichste Tag seines Lebens , denn jetzt wird er am Leben bleiben. Er ist ein solch schönes, süßes Wesen und verdient ein weitaus besseres Leben und Schicksal, als die meisten Galgueors, die ihre Hunde herbringen, ihnen zugestehen.Wenn dieser Hund, und die vielen anderen Hunde, ihr eigenes liebevolles Zuhause finden, wäre das ein Happy End. Wie im Märchen: Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende!!!

 

Cobie

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Barbarische Praktiken in Spanien

Verfasst von tripleamarbella am April 3, 2008

Text:

 Anne Finch(on the island)Central GIN addresses:
info@greyhoundsinneed.co.uk

http://www.greyhoundsinneed.co.uk
Barbarische Praktiken in Spanien.Die Information, die gleich folgt, habe ich heute morgen – am 16. Februar von jemandem erhalten, der in Spanien lebt und regelmäßig mit Jägern aus der Gegend spricht.

Er spricht fließend Englisch und Spanisch, und er hat dort einige Dinge erfahren, die für uns ,die wir mit Galgos zu tun haben sehr wichtig zu wissen sind.

Er sagt, dass die Jäger sehr offen darüber reden und sie sich in keinster Weise für das was sie ihm erzählen, schämen.

Die Jäger beginnen die Saison mit etwa 20 und beenden sie mit drei Galgos. Es ist zwar jetzt verboten, Galgos zu erhängen oder zu erschießen (Die Strafe beträgt 400 Euros), aber sie finden andere Wege entsprechend mit den Hunden umzugehen. Ihr Anstand gebietet ihnen nicht, dass sie Geld dafür bezahlen, um die Tiere von einem Tierarzt einschläfern zu lassen.

Die “Guardian Civil” die mit ländlichen Angelegenheit zu tun hat (Es ist die Policia Nacional, die mit den Problemen in der Stadt betraut ist), verhängen diese Bußgelder.

Die Sepronas, die Wächter der Wälder und Umweltinteressen können auch die Jäger für die Art und Weise wie sie mit den Galgos umgehen, bestrafen. Wenn sie den Schuss eines Gewehres außerhalb der Jagdsaison hören, können sie dem Jäger entweder eine Geldstrafe auferlegen oder nach seiner Lizenz fragen usw.

Wenn Sie Hunde finden, die aufgehängt, hochgebunden oder einfach dem Tod überlassen wurden, wissen die Wachmänner in der Regel, welche Jäger es in deren Gegend gibt und welche Hunde zu ihnen gehören; Um die Geldstrafen zu vermeiden, müssen sie ihre verfaulenden Leichen verstecken und die Hunde auf andere Art und Weise töten.

Eine gebräuchliche Art den Hund zu töten ist es z.B., ihn im Kofferaum des Autos (der Hund weiß dann nicht wo er hinkommt) zu transportieren, und ihn in einer komplett fremden Gegend auszusetzen. Nun – und es fällt mir schwer das zu schreiben – wenn nun der treue Hund dem Auto folgt, was er in der Regel tut, dann hält der Jäger noch einmal an und bricht dem Hund ein Bein, oder auch mehrere, damit der Hund nicht folgen kann. Neulich erst habe ich ein paar Hunde mit zerquetschten Beinen bekommen und bis jetzt wusste ich nicht warum…

Die gebräuchlichste Aussage der Jäger auf die Frage, warum der Hund alleine war, ist dass er davon gelaufen ist

Eine andere Art der Hundetötung ist, ist sie zu Tode zu laufen. Wenn sie mehr als 6 Stunden täglich bis zur Leistungsgrenze rennen, “explodiert” der Hund, seine lungen zerplatzen irgendwann und der Hund stirbt. Ein “guter” Hund rennt, bis seine Lungen platzen. Ein “dreckiger” hund hört auf zu rennen und erwartet sein nächstes Schicksal.

Wir erfahren auch, dass sich die Jagdgesetze ändern. Die Gesetze für den Erwerb für Feuerwaffen verschärfen sich und es wird aber auch schwieriger eine Jagdlizenz zu erwerben (außer auf eigenem Grund)

Vorher musste man nur eine Nationale Lizenz erwerben und die deckte ganz Spanien ab, nun müssen die Jäger auch eine Lizenz der “Autonomy” erwerben, um jagen zu dürfen.

Jetzt wo die alte Tradition des Hängens der Hunde in den letzten Jahren abgeschafft wurde, bzw. nun Strafen dafür anstehen, sehen wir die sehr chaotische zweite Stufe: Massenaussetzungen, Notunterkünfte vollgestopft mit Galgos, und der brutale Mord mit anderen Mitteln

Was für eine Mentalität herrscht in diesem modernen EU-Land, nur einen Katzensprung von uns entfernt??

Warum wird dieses Verhalten in Spanien so sehr von den Zuständigen irgnoriert und somit beschützt?

Was ist Eure Meinung?

Nun freue ich mich sehr auf eine Diskussion…..

 

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HILFE! Jeden Tag kommen neue Tiere

Verfasst von tripleamarbella am April 3, 2008

Hilfe! Jeden Tag kommen neue Hunde und Katzen zu Triple A…viele Welpen, Rassehunde, wirklich individuelle Mischlinge, sowie bildschöne Katzen, suchen ein neues zu Hause. Schauen Sie doch einfach mal vorbei! Unsere Besuchszeiten sind: Mo – Fr 9.00-17.00 Sa.9.00-13.30 Uhr. Marbella Richtung Ojen. Gerne können Sie unseren Hunden auch ein wenig Abwechslung mit einem Spaziergang schenken. Helfen Sie mit Sachspenden oder unterstützen Sie uns finanziell und werden Mitglied. Elke Tel. 952 860 884 oder 639 610 209 http://aaahelps.com

Rescuer’s Prayer


Quelle: http://uk.youtube.com/watch?v=tI5_hEKOuD8

 

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