Tierheim Triple A Spanien-Marbella

Das Leben der Tiere im Tierheim von Marbella

Toetungsstation Los Barrios

Verfasst von tripleamarbella am Oktober 14, 2009

Nachdem ich jetzt monatelang mich nur mit Rechtsanwaelten und Xandra Gamazo rumgeschlagen habe, hab ich beschlossen wieder “Aktiv” im Tierschutz mitzuarbeiten .

Desahalb hab ich das Angebot von ANPAD ( Asocation Nacional por el bienestar del los animales domesticos) diese Organisation zu uebernehemen angenommen. Ich habe mir zum Ziel gesetzt Tiere aus den Toetungsstationen rauszuholen. Habe jetzt in der Naehe von San Pedro Pferdestaelle angemietet und die jetzt zu Hundekennels umfunktioniert. Die Tiere koennen auf der Pferdekoppel herumtollen und sich von ihren schrecklichen Strapazen erholen.

Nachdem ich rausgefunden habe, dass ich fuer ein Tier aus der Toetungsstation 40,- Euro bezahlen muss, hab ich mich mit Fabienne von ACE in Mijas in Verbindung gesetzt, sie hat schon der Toetungsstationen , zu normalen Tierheimen umfunktionert.

Sie hat mich um Hilfe in Los Barrios gebeten, denn wenn wir im Monat 20 Hunde herausholen koennen, koennten wir das toeten von Tieren auch dort verhindern.

Also habe ich mich schon Tage vorher auf das schlimmste vorbereitet, und war dann doch ueberrascht, als ich dort war. So “schlimm” war es nicht.Es waren fast keine Tiere da, von Fabienne habe ich dann erfahren, dass sie 30 Tiere letzte Woche herausgeholt hat, der Rest wurde getoetet.

Auf die Frage wo die “Gaskammern” seien, bekam ich nur ein Laecheln und wurde in die Kueche gefuehrt, wo die Tiere getoetet werden. Es sei besser fuer mich wenn ich nicht mehr wuesste. Ich wollte aber mehr wissen. So war der erste positive Eindruck gleich mal verschwunden und es breitete sich ein bittere Nachgeschmack aus.

Die Tiere werden in die 10 qm Kueche gesteckt und dann auf die billigste Weise , naemlich mit einem Muskellaehmendengift getoetet. Die Tiere liegen da stundenlang mit qualvollen Schmerzen bis sie endlich sterben. Zum Teil wird ihnen auch nur der Schaedel eingeschlagen, von einem Saddisten, der nicht mal Tierarzt ist. Das ist natuerlich alles inoffiziel. In den Kennels laueftKod und Urin an den Waenden herunter, die Tiere sehen zum Teil kein Tageslicht, die Tiere werden nicht gefuettert, wozu auch, “die sterben doch ech” . Die Hunde liegen dort sterbenskrank ohne Hilfe und warten nur das ihnen der Schaedel eingeschlagen wird. Bilder oder mehr Details erspare ich Euch.

Fabienne hat jetzt ein Auge auf Los Barrios, sie schleppt Saeckeweise Futter dahin und laesst alles taeglich reinigen und kuemmert sich um die Tiere. Fuer mich war klar, da muss ich helfen.

Hab in der einen dunklen Ecke nur zwei schwarze Augen gesehn, man sagte mir dass sei ein kleiner Struppeliger Aladin, der kam mit der Cockerhuendin Sammy in einem furchtbaren Zustand. Sie wurden von ihrem Besitzer abgegeben, sind zu alt, wollen sie nicht mehr haben. Seit sie in der Toetung sind , haben sie keinen Bissen gefressen und sich zum Sterben hingelegt. Die muessen mit. Beid sind so um die 9 Jahr alt., im Auto haben sie keinen Mucks gemacht. Nach einer Stunde in ANPAD haben sie dann begriefen das salles ok ist und wollen nur noch Schmusen und rennen um die Wette und sind total gluecklich das sie es geschaft haben.

Cartier ist gleich zweimal von der Klinge gesprungen. Schueler hatten ihn auf der Strasse gefunden und dann alles fuer Seine Hinrichtung geplant,. Sie wollten ihn an einem Baum erhaengen, als er schon in der Luft hing, kam ein Lehrer um die Ecke und hat ihn gerettet und in der Toetungsstation abgegeben. Er ist trotz so schlechter Erfahrung ein total lieber Kerl, hat ein Urvertrauen in den Menschen und geht am Ende des Monats gleich nach Deutschland in eine neue Familie. Vielen Dank an Janadogs, die ganz schnell reagieren und helfen.

Matty lag in einer Ecke auf nassem Boden und hat sich gar nicht mehr bewegt. E r ist taub . Der muss mit, er ist jetzt in der KLinik und wird behandelt. Es geht ihm schon viel besser und eine lieber Tierarzt nimmt sich seiner an bis es ihm besser geht. Keiner weiss woher er kommt.

Tinker und Rambo wurden auf der Strasse aufgelesen und abgegeben. Sind total lieb und verschmust. Auf der Fahrt waren sie wie in einer Totenstarre. Aber sie tauten ganz schnell auf und jetzt geniessen sie so sehr ihr neues Leben. Tinker geht Ende des Monats nach Finnland.

Pipo und Max sind total verhungert gefunden worden, sind jetzt um die 4 Monate.

Das ist jetzt der Anfang , die naechsten hab ich schon reserviert, sie koennen jetzt ersteinmal 21 Tage dort bleiben, dann muessen sie raus.

Ich hoffe ich finde bald ein schoenes Zuhause fuer den Rest meiner Schuetzlinge, damit ich so schnell wie moeglich weitere Hunde rausholen kann. Tiere aus der Toetung ist nochmal etwas ganz anderes.. Interesse an meinen Lieblingen ???

Mehr Info unter susanna_mad@yahoo.de.

Stand 10.10.2009

Eine Antwort zu “Toetungsstation Los Barrios”

  1. hallo,
    wollte ihnen nur zu ihrem engagement mit den „spaniern“ gratulieren. ich habe selbst einen podencorüden, der aus der tötung gerettet wurde. heute ist er fast 10j alt. obwohl er mit 1,5 j raus kam, hat er seine ängstlichkeit, mißtrauen gegenüber fremden menschen, schreckhaftigkeit nicht ablegen können. d.h für leute, die einen hund aus solchen umständen aufnehmen, sehr viel geduld zu haben und u.u. damit zu leben, dass der hund nie sich von seiner vergangenheit erholt (geprägtes verhalten. ich arbeite selbst als problemhundetherapeutin und möchte auf diesem weg zum tierschutz beitragen. wenn die menschen ihre hunde besser verstehen, mit ihnen richtig kommunizieren würden, wäre manches leidvolle dasein zu vermeinden. mein motto: miteinander statt gegeneinander.
    in diesem sinne viel erfolg.
    ingrid köcher

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