Vom 8. bis 24. August 2008 werden die Olympischen Spiele in Peking ausgetragen – und die Vorbereitung auf die 29. Olympiade begann fünf Monate zuvor mit der unnachahmlichen Härte, mit der China immer öfter die Welt schockiert.
200.000 streunende Katzen und 10.000 Hunde sollten laut „Plan“ des Landwirtschaftsbüros in Peking im Vorfeld der Olympischen Spiele sterben, um Sportlern, Politikern und Gästen aus aller Welt eine „sichere und aufgeräumte“ Stadt zu präsentieren.
Die Beamten erschlugen Katzen und Hunde mit Knüppeln, oft vor den Augen von Kindern. Die Olympische Idee, basierend auf universellen und fundamentalen ethischen Prinzipien – wird sie in Frage gestellt, wenn die Spiele in ein Land wie China vergeben werden?
Wo Menschenrechte und Meinungsfreiheit nichts gelten, die Würde des Einzelnen antastbar ist und Tiere nicht wie Lebewesen behandelt werden, sondern wie ausbeutbare Ressourcen?!