Tierheim Triple A Spanien-Marbella

Das Leben der Tiere im Tierheim von Marbella

Archiv für April 2008

Triple A Gringa und Thomas haben ein neues Zuhause

Verfasst von tripleamarbella am April 29, 2008

Hallo,

dass hier sind Gringa und Thomas. Thomas kam als Welpe zu uns, niemand wollte ihn haben. So ist er bei uns groß geworden, und das ist eigentlich das Schlimmste, denn dann lernen die Hunde nie etwas anderes kennen und haben überhaupt keinen  Bezug zu Menschen. Zum Glück ist das bei Thomas nicht der Fall und er ist trotzdem ein ganz glücklicher Hund geworden. Trotzdem haben wir uns für ihn ein Zuhause gewünscht.Gringa wurde bei uns von ihrem Besitzer abgegeben. Er wollte sie nicht mehr haben. Das passiert ganz oft, wenn die Hunde keine Welpen mehr sind und dann plötzlich richtig viel Arbeit machen und erzogen werden muessen. Dann wird es den meisten zuviel und geben die Hunde dann ab. Bei Gringa muss man noch sagen, dass die Leute sie als Wachhund wollten, und dafür ist sie überhaupt nicht zugebrauchen , weil Gringa möchte nur Schmusen und keinWachhund sein. Sie ist auch hier bei uns ständig von anderen Hunden attakiert worden, weil sie sich nicht verteidigt hat und überhaupt nicht dominat ist. Bei sovielen Hunden hat sie sehr glitten und wir waren sehr froh als Tierschützer aus Deutschland beiden helfen wollten.

Unsere  Flugpatin Klaudia hat beide letzte Woche besucht und mir diese Bilder geschickt. Vielen Dank.

 

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Drama im türkischen Tierheim Beykoz

Verfasst von tripleamarbella am April 24, 2008

Hallo Zusammen,

wir benötigen Hilfe und Ideen jeder Art, um das grausame Morden zu stoppen!
Bitte unterschreibt die Petition.
Dennoch wird dies nicht reichen.
Verfügt jemand von Euch über Kontakte zu Medien, die kurzfristig über die Katastrophe berichten können?

An die TUI haben wir uns schon gewandt (engangieren sich auch für Auslandstierschutz) und warten auf Feedback.
Ebenfalls Stern TV und auch an Herrn Öger. Vielleicht kann er etwas ausrichten.

Habt ihr noch Möglichkeiten zu helfen? Ideen?

Danke für Eure Unterstützung!

Im Tierheim der Gemeinde Beykoz bei Istanbul bahnt sich ein Tierdrama an. Den engagierten Tierfreunden wird von den Behörden der Zutritt und damit die Versorgung der Tiere verweigert – die ca. 2000 dort lebenden Hunde werden nach Informationen der Tierschützer vor Ort nicht mehr adäquat versorgt und sie sehen einem tödlich endenden Schicksal entgegen. In unmittelbarer Nähe des Tierheimes wurde eine Grube mit toten Hunden entdeckt.

Mehrere Gruben sind noch leer. Alles beabsichtigt.

2000 Hunde die winseln und schreien währen die verhungern.
Die Welpen sind angeblich schon alle tot.

Liebe Tierfreunde,

mein Name ist Özlem Kurtoglu und ich ersuche Sie wegen einer sehr dringenden Sache.

Unlängst haben türkische Behörden in Istanbul beschlossen, das Vorzeigetierheim in Istanbul (Tierheim Beykoz), mit insgesamt 2000 Hunden, aus unersichtlichen Gründen und ohne Vorwarnung zu schließen.

Wie sie vielleicht aus eigener Erfahrung wissen dürften, gibt man in südländischen Staaten nicht sehr viel auf ein Streunerleben und so hat man kurzerhand beschlossen, diese rund 2000 Tiere einfach verhungern bzw. verdursten zu lassen. So wird den paar freiwilligen und angestellten Helfern, dem zuständigen Tierarzt sowie den zwei Leiterinnen Berrin Olcay und Yasemin Baban seit Sonntag konsequent der Zugang zu den Tieren verwehrt.

Von Außen hört man nur noch die Schreie und das Gewinsel in den einzelnen Zwingern, wahrscheinlich verursacht durch allmählich aufkommenden Kannibalismus unter den Tieren. Die unzähligen Welpen, die sich in den – von Seiten der Behörden versperrten – Gebäuden befinden, dürften mittlerweile sogar dem Hungertod erlegen sein.
Es läuft auch schon eine Petition ( http://www.thepetitionsite.com/2/helft-berrin-und-ihrem-tier… ) gegen diese unmenschliche Entscheidung der türkischen Offiziellen und es existiert ebenso ein Video auf Youtube.com ( http://youtube.com/watch?v=3fHLErahwLM ) dazu. Zwar ist dieser Beitrag auf türkisch, aber man begreift schnell den Zusammenhang.

Ich bitte Sie diesen schändlichen Vorfall soweit wie möglich zu verbreiten, Links zur Petition auf ihrer Internetpräsenz aufzuführen und gegebenenfalls sogar Kontakte in der Türkei zu nutzen, um den Tieren vor Ort zu helfen.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich gern zur Verfügung.

Beste Grüße
Özlem Kurtoglu

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Tötungsprozedur

Verfasst von tripleamarbella am April 22, 2008

Tierschützer haben einen Bericht von Alfonso a Sanchez erhalten, einem Tierarzt, der für mehrere Jahre in der Tötungsstation “Perra Municipal“ in Malaga gearbeitet hat. Er gab ihnen die Erlaubnis, seine Zeugenaussage im Namen tausender vergaster Tiere zu veröffentlichen.

 

Hier sein Bericht

The president of the Oficial College of the Veterinarians of Malaga:  

Ich möchte die Bedingungen über die Vergasung der Tiere mit Kohlenmonoxid erläutern:

Im Moment habe ich die Position des Übergangsleiters als Tiermedizinischer Techniker in besagtem Bezirk seit Februar 2003 inne.

CO wirkt im Blutkreislauf, indem es den Sauerstoff bindet.

Ein Anteil von 1% in einer Zeit von 5min. wirkt tödlich für Mensch und Tier.

Es ist ein leicht entzündliches, brennbares, unter Umständen auch explosives Gas.  

Die Tötungsprozedur ist folgende:  

In den Gebäuden werden die Käfige der Tiere geöffnet, welche in einen Gang führen.

Typischerweise versuchen die Hunde nun, über diesen Gang zu entkommen. Dort werden sie mit einem Lasso eingefangen und ihnen wird „Calmoneosan“ gespritzt. (ein Beruhigungsmittel)

Dann werden sie in die Gaskammer geführt, ein Raum aus Ziegeln und Mörtel, ähnlich eines Brotofens. Er ist nicht höher als 1m, rechteckig, mit Öffnungen an den gegenüberliegenden Seiten. Verschlossen sind die Öffnungen mit weiß – lackierten Aluminiumtüren.

Die Inneneinrichtung ist schlicht. In der Mitte befindet sich ein Gitter.

Es ist also bestimmt kein wichtiger Raum.

Es werden 30 – 40 Hunde in den Raum getrieben, womit er dann richtig überfüllt ist.

Das ist auch der Grund, warum die Tiere das Beruhigungsmittel bekommen. So werden Hundekämpfe vermieden.

Sie können sich die Arbeit vorstellen, so viele Hunde auf 5 bis 6qm zusammen zu pferchen.

Das CO wird mit einer Geschwindigkeit von 6l/min. eingeleitet – die max. erlaubte Menge – 12min lang.

Dann werden die Ventile geschlossen und nach 5min. wird der Raum für weitere 5min. belüftet, bevor die Körper entfernt werden.

Während das Gas bei der ersten Gruppe wirkt, wird schon die zweite Gruppe mit Beruhigungsmitteln gespritzt.

Aber jetzt – während die anderen Hunde schreien – kommen sie nicht mehr aus ihren Käfigen in den Gang, sondern drängen sich – zitternd und sich bepullernd – in die Ecken der Käfige um dem Lasso zu entgehen.

Das macht die Arbeit für die Lassowerfer viel schwieriger, wenn sie in die Käfige gehen müssen, um die Hunde zu fangen.

Das „Geschrei“ der Hunde dauert bis zu 10min – bis das Gas wirkt.

Das ist heulen, wimmern, winseln und bellen – sehr laut und sehr traurig.

Das ist auch der Grund, warum das Gas 12min. lang eingeleitet wird, bis sie ruhig sind.

Es ist viel schwieriger die zweite Gruppe in den Gasraum zu führen, wo die vorherige Gruppe in ihrer Not gekackt und uriniert hat. Das ist auch der Grund für das Gitter in der Mitte des Raumes.

Wegen all der angeführten Gründe ist es meine Empfehlung als Tiermediziner und Wunsch als fürsorglicher Mensch, dass solche Opfer – die langen Leiden, die die Hunde bis zu ihrem Tod ertragen müssen – unter diesen Bedingungen nicht mehr stattfinden.  

Vorteile dieser Methoden sind:

Es geht schneller, wenn 30 – 40 Hunde mit einem mal getötet werden.
Man muß nicht jedem Hund einzeln ein Narkotikum spritzen.

Da die toten Körper eng aneinander liegen, ist es einfacher, sie in den Leichentransportwagen
zu schaffen, welcher vor der Gaskammer steht.

Es ist einfacher für den Tierarzt, nur eine Beruhigungsspritze zu geben, anstatt der zwei notwendigen für eine Überdosierung des Narkotikums.

 

Ich hoffe, der Bericht ist ihnen von Nutzen.

 

Alfonso A.Sanchchez del Rio G

Veterinarian col.n°594 of Malaga

Nov. 2004

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Tierheim Spanien-Andalusien-Marbella

Verfasst von tripleamarbella am April 17, 2008

Im folgenden möchten wir Ihnen einen Bericht nicht vorenthalten, über                  
Eindrücke einer Pflegestelle über das Tierheim in Spanien. Die Pflegestelle
plante den Jahresurlaub und das Ziel war nach der regelmäßigen Beschäftigung
mit den spanischen Hunden bald klar – Malaga. Natürlich war dann ein Besuch
im Tierheim mit eingeplant. Für Außenstehende, Bewerber für einen der Hunde,
aber auch allen anderen ist das sicher alles kaum vorstellbar. Wie geht es
den Hunden dort wohl, die man sonst nur auf einem Foto sieht. Wie schön,
wenn man dann Eindrücke von Menschen bekommen kann, wie diese das Leben der
Hunde in Spanien beurteilen. Hier der Bericht des Besuches.
Hallo,
muss mich erstmal hier sortieren:-)) Ganz schön kalt hier… Wie  geplant,war ich während unserer Reise durch Andalusien auch bei dem  Tierheim, für das Jannadogs sich in Deutschland engagiert, da ich mir das  alles mal genau anschauen wollte. Also folgten wir der Wegbeschreibung von
Triple A und zunächst waren wir ziemlich sicher,dass wir uns verfahren hatten. Man fährt von einer normalen Strasse auf so eine Rumpelstrecke und quasi an einer Mülldeponie vorbei und wenn man dann einen Berg
hinaufwackelt, da denkt man: Nee.Hier kommt nichts mehr. Tja,und DA ist dann der Eingang zum Tierheim. Irgendwie drängten sich Gedanken wie  „lebloser Müll“ da und die „Wegwerftiere“ hier. Ich wußte nämlich schon  von der Pflegestellenbetreuung,dass längst nicht alle Tiere hier immer Strassentiere waren,sondern dass man sich hier in Spanien sehr gerne Welpen anschafft und sie,wenn sie nicht mehr klein und süß sind, quasi „weggeworfen“, ausgesetzt, zurückgebracht werden. Als ich das Gelände betrat,bekam ich dann auch wirklich einen kleinen Schock. Die Hunde, alle total aufgeregt, bellten alle gleichzeitig los und stürmten an die Zäune der Gehege. Auf dem Gelände liefen auch ein paar Hunde frei rum,was die in den
Käfigen auch wieder aufregte, plus ich als fremde Person.Und da es regnete,konnten sie nicht so in die größeren Freigehege und alles war schon ziemlich eng und voll und STRESS pur für die ganze Truppe. Alle wollten unbedingt gestreichelt werden, nicht einer hat nach mir geschnappt,nur gegenseitig waren sie furchtbar eifersüchtig und gerade die scheueren Hunde kamen erst gar nicht zum Zug.Ich dachte:“Wer hier
arbeitet muss eigentlich Nerven wie Drahtseile haben. Und dann lernte ich erstmal Bettina kennen, die dort das Tierheim und die Hunde – speziell die Katzen betreut. Bettina hatte allerdings kaum Zeit, da an dem Tag Katzen reisefertig gemacht werden mussten. Hilfe bekam ich dann von einer Praktikantin, Nadja. Sie studiert und möchte Tierärztin werden. So eine ehrenamtliche Aushilfe in einem spanischen Tierheim ist dort absolut Gold wert, aber sicher auche eine gute Praxisübung, denn da gibt es immer was zu tun. Sie hatte ein bisschen Zeit für mich. Mein Mann saß lange bei unserem schlafenden Sohn im Auto und kam nur kurz gucken. Er hat es aber nicht lange ausgehalten. Ihm hat der Gestank zugesetzt und ausserdem konnte er das viele Hundunglück nicht so gut aushalten. Ich hab mich schnell an den Gestank gewöhnt (das“Spritzwasser“,das durch die Hundepfoten bis ins Gesicht spritze…na ja,schön ist das nicht, aber die ganzen Nasen,die sehnsüchtig gestreichelt werden wollten, – da konnte ich den Ekel schnell vergessen und hab einfach ein versucht zu streicheln. So viel liebe Wesen.

In der Welpenstube war auch viel los, es gibt schon wieder Welpen,Welpen, Welpen. Bettina meinte, leider schaffen es nicht alle Welpen vier Monate alt zu
werden. Ich bin ein paar Stunden dort geblieben und hab einfach versucht, nicht im Weg zu sein und alle Hunde mal ein bisschen zu kraulen. Zwischendurch kam mal die Sonne raus,alle dösten ein bisschen vor
sich hin, bis wieder das Tor aufging und weitere Fremde erschienen. Da ging das ganze bellen und sich aufregen wieder von vorne los.Mit schwerem Herzen bin ich dann wieder ins Auto gestiegen und hab mir vorgenommen,diese Eindrücke für alle zu schildern(denn auch ich weiß,wie schwer es ist einen
Hund nur nach Foto auszuwählen). Ich bin nach diesem Besuch sicher, dass sie es alle verdient haben, eine zweite(vielleicht sogar die erste) Chance zu kriegen. Strassenhunde haben wir eignetlich immer mal wieder gesehen. Jedesmal war da für uns die Frage, soll man das Tier einfangen, zu Triple A
bringen, oder hat es vielleicht doch ein Zuhause (auch wenn es nicht danach aussieht)?
Noch schlimmer war es, Hunde zu erleben, die von ihren Besitzern wohl nur zur Jagd rausgeholt werden,ansonsten aber ein schlimmes Dasein an der Kette fristen. Diese Hunde waren oft in Gruppen aber doch jeder an seiner Kette, manchmal ohne jeglichen Schutz vor Sonne oder Regen. Die haben sich
stundenlang die Seele aus dem Leib gebellt. Und das war weit schlimmer als die Strassenhunde,die wenigstens ihre Freiheit hatten. Es hat mir richtig wehgetan mir vorzustellen,wie so ein Leben für einen Hund sein muss.
Am letzten Tag des Urlaubes lernten wir dann auch näher kennen wie es Hunden ergeht, die sich auf der Straße durchschlagen. Am Strand von Maro, eine ganz kleine Bucht östlich von Nerja (östlich von Malaga) lernten wir eine der Straßenhunde kennen. Eine traumschöne liebe Podenka. Laut
Restaurantkellner trieb sie sich erst seit 2 Wochen da rum. Er gibt ihr abends Reste zu fressen. Sie war so lieb, hat mit uns auf der Decke im Schatten gelegen. Hunger hatte sie nicht, nur unser Wasser hat sie
getrunken. Der Kellner hat gesagt, ich kann sie mitnehmen, aber ich musste ca. 2 Stunden später am Flughafen einchecken. Er war sehr nett, er füttert sie auch, aber ich konnte nicht genug spanisch um wirkliche Verständigung zu erlangen. Er füttert sie weiter, aber ich frag mich immer noch, ob ich bei
Triple A hätte Bescheid sagen sollen. Es ist halt schon weit weg von denen, aber vielleicht kennen die ja in der Gegend auch noch Tierschützer. Es gibt da keine Hundefänger hat der Kellner gemeint. Sie lag da im Schatten, nicht hungrig. Hat mit einer riesen Heuschrecke gespielt. Als wir gingen ist sie noch mal aufgestanden und hat sich streicheln lassen. Halten sie mich nicht für verrückt, aber ich hab sie gefragt, ob ich sie mitnehmen soll, und sie hat sich streicheln lassen und dann wieder hingelegt. Wär sie mir hinterher gekommen, ich hätte es nicht übers Herz gebracht sie da zu lassen. Aber so wußt ich nicht, ob das richtig wäre. Der Kellner meinte übrigens es seien 2 Hunde (falls ich das richtig verstanden hab) aber ich hab nur einen gesehen. Mein Mann war auch total berührt von der Begegnung. Sie war völlig lieb, mein Sohn ging sogar mal auf sie zu als sie im Schatten lag, sie lag so, dass sie nicht ausweichen konnte und sie war total relaxed.

Im Tierheim habe ich sogar auch ein paar Hunde wiedererkannt, die ich
bereits auf der Internetseite per Foto gesehen hatte. Das war schon komisch,
irgendwie ein bisschen als ob man die Hunde kennt;-) Eine ältere
Spanielhündin machte einen sehr lieben zurückhaltenden Eindruck! Und ich
glaub,diese kleine rauhaarige Welpin – die war ein Mordsfeger;-))) Ganz
aufgeweckt und frechsüß. Dann war da noch so ein kleiner Podenkojunge, der
hatte so Jack Russel-Größe, der war auch sooo süß. Ach mein Gott, da waren so
viele tolle Hunde, große, kleine, und sie haben Recht, die größeren, die
wirken oft ruhiger und lieber als die kleinen Feger.

Jetzt reichts aber für heute. Sorry fürs zuvielschreiben, aber das war alles
so beeindruckend/aufregend. Ich hab mich jedenfalls noch mehr in diese Hunde
verliebt …..

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VELA die Gerechtigkeit auf Teneriffa

Verfasst von tripleamarbella am April 16, 2008

Hallo zusammen,

!!! auf Wunsch einer Tierschützerin aus Deutschland platziere ich diesen Artikel hier in diesem Blog !!!

Lange hatte ich überlegt ob ich die kurze oder die lange Version nehmen werde. Ich habe mich für die lange Version entschieden, da ihr alles darüber wissen solltet. Desweiteren werde ich die Fotos hier in diesem Blog platzieren damit ihr gleich sehen könnt um was für Qualen es sich handelt. 

Zitat:

Hallo Stefan,

habe Deinen Artikel im Forum gelesen. SUUUUUUPER!!!!!

Ist es möglich ***Vela*** dort auch zu veröffentlichen?
Mehr Unterschriften von evtl. Teneriffa-Urlaubern wären von Vorteil.

Zitat Ende

Das bin ich VELA nach meiner Behandlung

VELA BRAUCHT EURE HILFE

Liebe Tierfreunde aus aller Welt!

DIE TIERSCHUTZORGANISATION ADDANCA AUF TENERIFFA BRAUCHT EURE HILFE!

Während sich hier auf der Sonneninsel Teneriffa tagein tagaus die Urlauber am Strand tummeln und sich amüsieren, spielen sich gleich nebenan unfassbare Schicksale ab. Von einem möchte ich Euch erzählen:

Vela, eine 7-jährige Schäferhündin, wurde von der Tierschutzorganisation ADDANCA hier auf Teneriffa in einem furchtbaren Zustand gefunden: Sie hatte gerade Junge bekommen, wurde aus diesem Grund wohl nicht mehr gebraucht und deshalb verprügelt, mit Säure übergossen und schwer verwundet durch einen spitzen Gegenstand, der ihr schreckliche Schnittwunden am ganzen Körper verursacht hat. Bis man sie endlich gefunden hatte, waren Teile ihrer Haut verfault und es hatten sich dadurch Würmer im Maul gebildet. Vela wurde in die Tierklinik „Arca de Noé“ (Arche Noah) gebracht, wo die Tierärzte ihr das Leben gerettet haben. Es geht ihr heute, Gott sei Dank, wieder gut.

Die Tierschutzorganisation ADDANCA hat zusammen mit den behandelnden Tierärzten diesen Vorfall beim „Ayuntamiento de Güimar“ (Rathaus von Güimar) angezeigt. Die Anzeige wurde an den zuständigen Richter des Ortes Güimar weitergeleitet. Dieser hat den Fall dann, ohne weitere Nachforschungen, zu den Akten gelegt. Der Täter, der bekannt ist, wird somit ungeschoren davonkommen. Unfassbar.

Nur das Rathaus von Güimar kann beantragen, dass der Fall wieder aufgenommen wird. Die Verantwortlichen hüllen sich aber in Schweigen…

Am 23. Februar fand vor dem Rathaus von Güimar eine Manifestation statt, an der zahlreiche Tierfreunde, zum Teil mit ihren Hunden, und natürlich auch Vela teilgenommen haben. Die Tierschützer haben eine Unterschriftenliste vorgelegt von Tierfreunden, die fordern, dass das Verfahren wieder aufgenommen wird und der Tierquäler strafrechtlich verfolgt wird. Man hatte gehofft, so um die 500, vielleicht sogar 1.000 oder 2.000 Unterschriften zu bekommen, konnte aber zum Erstaunen und zur Freude aller bei der Manifestation stolze 48.000 Unterschriften vorlegen. Der Richter hat es übrigens nicht für nötig befunden, aus dem Rathaus herauszukommen. So sind die Tierschützer zusammen mit Vela hineingegangen, um ihre Forderung mit der Unterschriftenliste abzugeben. Vela wollte das Rathaus danach übrigens nicht mehr verlassen – sie hat sicher gedacht, dass sie nicht eher geht, bis sie ihr Recht bekommt. Ansonsten war sie an dem Tag wunderhübsch und ganz lieb.

ADDANCA hat einen Rechtsanwalt beauftragt, der den Fall Vela übernimmt. Um die Kosten hierfür zu decken, wurde am 6. April ein Essen mit anschliessenden Aufführungen, Tombola etc. veranstaltet, an dem zahlreiche Tierfreunde teilgenommen haben.

Wie IHR helfen könnt? Ganz einfach: Tragt Euch in die Unterschriftenliste ein! Teneriffa lebt vom Tourismus. Für die Insel ist deshalb ihr Image im Ausland enorm wichtig. „Tenerife – la isla amable“ (Teneriffa – die freundliche Insel) ist einer ihrer Werbeslogan. Dass ein Tierquäler ungestraft davonkommt, passt nun gar nicht zu diesem Image. Eure Stimme als eventuelle zukünftige Teneriffa-Urlauber, die man nicht vergrämen möchte, zählt deshalb 3x so viel wie eine Stimme von hier.

Man kann die Bilder sehen unter www.tenerifeenlinea.com Dort erscheint ein Bericht auf spanisch über Vela. Wenn man auf „Más información“ (mehr Information) klickt, erscheint die Info und darunter die Fotos von Vela.

Für Eure Unterschrift klickt bitte den folgenden Link an: www.tenerifeenlinea.com/firmas Ihr seht dann 2 Fotos von Vela, wie sie heute aussieht und tragt bitte ein unter:

NOMBRE = Euren Vornamen
APELLIDO 1 = Euren Familiennamen (bei APELLIDO 2 tragt Ihr nichts ein)
Dann RECHTS unter: VIVO EN OTRO PAIS (Ich lebe in einem anderen Land) tragt Ihr bei DNI Eure Personalausweisnummer ein (hier in Spanien muss man für alles seine Ausweisnummer angeben – wir können sie deshalb auswendig; diese Daten fallen selbstverständlich unter das Datenschutzgesetz)
Unter PAIS = Euer Land (wenn Ihr das auf spanisch machen möchtet: Deutschland = Alemania; Österreich = Austria; Schweiz = Suiza)
Dann bitte klicken auf FIRMAR (=unterschreiben). Dann erscheint der Satz: Gracias por su colaboración (Danke für Ihre Mithilfe) und wenn Ihr dann weiter herunterfahrt, seht Ihr Euren Namen auf der Unterschriftenliste. Es werden immer die letzten 50 Unterschriften angezeigt.

Bitte helft ADDANCA, den Tierquäler vor Gericht zu stellen und macht Euch die Mühe, Euch einzutragen!

Im Namen von Vela danken wir Euch recht herzlich!

P.S. Unter dieser Mail könnt Ihr die Fotos von der misshandelten Vela sehen. Sind nicht unbedingt für jeden etwas, aber wenn Ihr sie Euch doch anschaut, könnt Ihr sicher nicht anders, als Euch einzutragen, denn „Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun“ (Voltaire)


 

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Bundesligaprofi Zidan an Kuhschächtung beteiligt

Verfasst von tripleamarbella am April 16, 2008

Der HSV-Profi Mohamed Zidan (auf dem Foto rechts mit der Hosennummer 9) hat sich im Vorfeld des diesjäjhrigen Afrika-Cups in Ghana an einer qualvollen Schächtung einer Kuh beteiligt.

Während einer Trainingseinheit opferten die Spieler des ägyptischen Nationalteams eine Kuh, das ihnen Glück für den afrikanischen Nationenpokal bringen sollte. Ein Reuters-Fotograf, der bei der Übungseinheit vor Ort war, sagte, die Spieler hätten die Kuh alle umgeben und zu Boden gezogen, bis einer von ihnen sie mit einem Stich in den Hals gestochen hätte. Daraufhin wurde der noch lebenden Kuh, deren gefesselte Beine von den Spielern zusammengehalten wurden, qualvoll die Haut über den Kopf gezogen (Achtung: nichts für schwache Gemüter).

Quelle & Bilder:
http://www.pi-news.net/2008/04/bundesligaprofi-zidan-an-kuhs…
http://newnigerianpolitics.com/Egyptjuju.jpg

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Tierheim Triple A Hundeschau

Verfasst von tripleamarbella am April 14, 2008

 Liebe Foristen,

das Tierheim Triple A in Marbella und Diva Dog hatten am 13.04.2008 in San Pedro de Alcantara eine Goldene Hunde Halsbandshow veranstaltet. Hier ein paar Fotos von der Veranstaltung…

                                

 Preise für Kiko, Ruffy und Co bei der zweiten Dog Show in San Pedro Alcántara

Fröhliches Hundegebell hallte am Sonntag durch das Festzelt von San Pedro Alcántara. Unter der Federführung von Marbellas Tierschutzvereinigung Triple A fand dort zum zweiten Mal eine große Dog Show statt. Neun Stunden lang zeigten die Vierbeiner und ihre Besitzer dem Puplikum ihr Können. In verschiedenen Wettbewerben wurden die besten Tricks, die beste Beweglichkeit und Gesciklichkeit und das Hören auf Kommandos bewertet.

Am gelehrigsten erwies sich bei diesen Übungen die Hündin Ruffy. Ihre stolzen Besitzer, Juanjo und María José, bekamen ein von der Tierklinik Diva Dogs und vom Juwelier Capote gestiftetes Goldenes Halsband und einen Pokal geschenkt.

Groß war die Anteilnahme der Besucher auch bei der Wahl zum schönsten Hund, den der prächtige Bernhardiner nach einem kräftigen Applaus für sich eintscheiden konnte. Eine Hundemodenschau, der Hundetanz von Astrid Hoffmeister und Saly sowie Vorführungen von Hundetrainern sorgten weiter dafür, dass im Zelt keine Langeweile aufkam.

Der Erlös aus dem Eintrittsgeld, das pro Person einen Euro betrug und aus dem Verkauf der von den Triple A Helfern selbstgemachten Tapas und Kuchen kommt dem Tierheim an der Landstrasse nach Ojén zugute. Derzeit warten in der Anlage rund 260 Hunde und 150 Katzen auf ein neues Frauchen oder Herrchen.

Quelle: Costa del Sol Nachrichten

 

 

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Dieser kranke „Künstler“

Verfasst von tripleamarbella am April 9, 2008

Habe für dieses Video keine Worte mehr…

Dieser kranke „Künstler“ will diese Art seiner Ausstellung in diesem Jahr wiederholen.
Der Hund wurde in einer Ecke an einem Draht befestigt. Er durfte von den Besuchern (was sind das eigentlich für Menschen ???) weder gefüttert noch mit Wasser versorgt werden und starb am Ende vor den Augen aller Anwesenden.

Wer die Wiederholung dieses grausamen Quälens in 2008 verhindern möchte kann sich auf der Seite eintragen.
Es sind schon ca. 1,5 Mill Unterschriften eingegangen.
Jeder Einzelne zählt!!!

…und jedes einzelne Schicksal auch!!!

Also – nur zu – und gerne weiterleiten.
Petra

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Nicht für Kinder geeignet

Verfasst von tripleamarbella am April 9, 2008

 

Ich habe lange überlegt, ob ich nachfolgende Bilder zeigen sollen. Ich habe mich dafür entschieden, damit möglichst viele Leute sehen, was für eine Tierquälerei in Spanien betrieben wird und leider an der Tagesordnung ist.
Nicht für Kinder geeignet!!!
Schauen Sie nicht weg – wir tun es auch nicht!

Die nachfolgenden Bilder möchte ich zeigen um allen klar zu machen, was viele Jäger in einem Land, welches ein beliebtes Urlaubsland ist und zur EU gehört, mit Tieren machen. Sie behandeln sie schlimmer als Dreck.

Geboren um zu leiden, geboren um zu sterben

Wenden Sie nicht Ihren Blick ab von diesen Augen. Kalt und tot, sieht man in ihnen allen Abscheu und alles Leid derer, deren einziges Vergehen es war geboren zu werden. Einzig, damit der Tod dieses Hundes nicht umsonst gewesen sein und das Ersterben seines Schreies, das Zerreissen seiner Haut und das Ende seines Kampfes dazu dienen möge, dass andere nicht dasselbe Schicksal erleiden müssen.
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Er war jung und stark, aber etwas dürfte nicht gut gelaufen sein für ihn. Vielleicht lief er nicht so schnell wie er sollte, vielleicht ist ihm eine Beute entwischt, vielleicht verlor sein Besitzer aber auch nur eine Wette und seine Strafe damit war der furchtbarste aller Tode, der langsamste, der grausamste. Wie lange musste er kämpfen sich aufrecht zu halten, damit seine Beine weiterhin das Gewicht seines Körpers tragen konnten? Warum weiterleben? Um sich am Ende doch einfach fallen zu lassen. Und am Ende seines Lebens mit diesem Tod der Befreiung näher zu kommen, der Ruhe.

Seit seiner Geburt musste er beweisen, dass er stark war, nützlich. Neben seiner Mutter laufend und seinen Brüdern. Suchend, die Beute schlagend ohne sie zu verzehren. Seine Belohnung war, in den Zwinger zurück zu kehren, wo er seine tägliche Ration Fett und trockenes Brot erhielt, wo er mit Flöhen und Zecken zusammen leben musste, wo der Geruch nach Urin und Exkrementen erstickend war oft, wo er in der eisigen Kälte des Winters und der erstickenden Hitze des Sommers auf seinen Herrn wartete, um erneut auf’s Feld hinaus zu ziehen, zu laufen, zu beweisen, dass er nützlich war, dass er der Beste war. So auch diesen Tag und jeden anderen Tag.

Manchmal band ihn sein Herr zum Laufen ans Motorrad und auch wenn ihn der Abgasrauch zu ersticken drohte, täuschte er vor, dass ihm dies nichts bedeute, dass er wirklich wollte, dass er der Beste war.
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Er sah, wie einer seiner Brüder auf dem Asphalt ausgestreckt liegen blieb, blutendenden Körpers, weil er den ihm aufgezwungenen Rhythmus nicht mehr mithalten konnte. Er musste weiter kämpfen, er hatte das Herz eines Siegers.

Seine Mutter war eine wahre Heldin gewesen und, obwohl sie bereits über zehn Jahre alt war, gebar sie alle sechs Monate hinreissende Welpen, die wiederum an andere Galgoeros (Jäger) verkauft wurden.

Zumindest er hatte das Glück gehabt bei ihr bleiben zu können. Nachts hatte er die Wärme ihres Körpers genossen und sich erinnert, wie seine Mutter ihm als Welpen die Schnauze geleckt und ihn zärtlich gebissen hatte, um das Ungeziefer zu töten, das seinen Körper befiel und bei der Rückkehr von der Jagd ihm seine Wunden leckte.
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Für seinen Herrn wäre es einfach überflüssig gewesen den Tierarzt zu holen. Wozu auch? Es war doch so einfach und billig einen neuen Galgo zu bekommen. Aber heute, mit kaum zwei Jahren, ging etwas daneben. Was war es? Wo hatte er sich geirrt? In nichts, nur, mit knapp zwei Jahren war ein Galgo zu nichts mehr nütze. Andere, ältere Hunde sind bessere Zuchttiere und andere, jüngere Hunde sind bereit die Herauforderung und den Kampf aufzunehmen der Beste zu sein.

Und so, heute wie andere Tage auch, verließen sie den Zwinger auf’s Feld hinaus, aber heute, als sie an einem alten verlassenen Gebäude vorbeikamen, abseits aller Blicke, warf ihm sein Herr einen Strick um den Hals und band ihn an den Galgen. Seine Hinterbeine berührten eben noch trippelnd den Boden und es kostete ihn große Kraft, sich auf den Beinen zu halten.

Aber all seine Anstrengungen nützten ihm nichts, nichts sein Geheul, seine Schreie, sein Strampeln und Keuchen. Es machte nichts aus, sein Herr setzte sich daneben, zusammen mit seinen anderen Jagdhunden, um zuzusehen wie er zwischen Leben und Tod hing, wie er kämpfte in einem Kampf, den er in jedem Fall verlieren würde.

Und – was er wiederum nicht wusste – er würde sein Leiden damit nur verlängern und so sollte er den anderen Galgos als Beispiel, damit diese die Strafe für das Versagen sähen, die Strafe für den Fehler, die Strafe dafür, als Galgo geboren zu sein.

Quelle: Animal-Spirit.at                                                                               

 

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Dieses Video ist für Jugendliche unter 18 Jahren möglicherweise nicht geeignet.

Quelle: Youtube

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Die traurige Geschichte von einem billigen Hund

Verfasst von tripleamarbella am April 9, 2008

“Die traurige Geschichte von einem billigen Hund 

Dies ist die Geschichte von Lea, einem Hund, der von illegalen Hundehändlern stammt. Hunde von Züchtern kosten zwischen 600-1500 Euro . Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen, bezahlen Sie nur 200-500 Euro. Doch die Folgekosten sind viel höher als der Preis eines Welpen, den Sie bei einem guten Züchter kaufen.

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber Sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, das sie jetzt endlich Geld wollten und das, das Geschrei meiner Schwester und mir Ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.

Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche – wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen um uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen ,die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen Oh, sind die süß, ich will eines, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt , wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie Sie am Morgen aus dem Käfig nahmen, sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k. Dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alldem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut bei jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund seien, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es genetisch und nichts zu machen. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzt Nacht war es schlimmer als he und je .Ich konnte nicht einmal aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist Los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht Des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich……Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften wedeln und einem kleinem schnuffeln. Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

LEA”

1999
J. Ellis – bewilligte Übersetzung von E. Wittwer
Dieser Text kann und soll weiter verbreitet werden, damit sich all die Leute Gedanken machen, die einen billigen Hund erwerben wollen

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